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Tablets fördern eBook-Boom

23. März 2012

Tablets als Multifunktionsgeräte eignen sich durchaus als eReader, sind jedoch aufgrund ihres Displays nicht so gut dafür geeignet wie eReader selbst. Dennoch scheinen Tablets, nach einer PwC-Studie, durchaus neue, vor allem wieder jüngere Leser zu erschließen. Für Befragte unter 49 sind demnach nur 11 Prozent kategorisch dagegen, für digitale Bücher Geld auszugeben, ab 50 knapp 30 Prozent. Die bekannte Bedingung ist dabei nach wie vor der erheblich reduzierte Anschaffungspreis im Vergleich zum gedruckten Gegenstück eines Titels.

Hinzu kommt, dass Tablets anscheinend „Lust auf mehr“ machen, denn jeder fünfte Tablet-Besitzer überlege demnach, sich zusätzlich einen eReader anzuschaffen. Das macht aufgrund der wesentlich augenfreundlicheren und mobileren Technik, die sich durch hohe Laufzeiten von bis zu einem Monat und Lesbarkeit im direkten Sonnenlicht deutlich von den Tablets abhebt, auch durchaus Sinn.

Damit wird die in letzter Zeit häufiger genannte These, Tablets würden nicht (oder nur sehr gering) mit eReadern konkurrieren, sondern viel eher an das ‘neue’ Medium eBook heranführen, durchaus bestätigt. Durch den Internetzugang und (in viele Apps) integrierte „Paid-Content“-Optionen, sind Tablets auch gut geeignet, um neue Kunden zu gewinnen, wovon auch die eBooks profitieren können. Nimmt man auf einem Tablet erstmals die Möglichkeit wahr, eBooks zu lesen und entdeckt die Vorteile und dem höheren Komfort darin, ist der Kauf eines spezialisierteren Geräts, das im Vergleich zum Tablet wesentlich günstiger ist, kein großer Sprung mehr. Zumal Statistiken belegen, dass Tablet-Besitzer zumeist aus dem oberen Mittelstand stammen und über einen gewissen Wohlstand verfügen.

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