Sony Reader
Die Chancen auf dem neuen Markt der eBooks erkannte Sony am schnellsten. Auf der Internationalen Funkausstellung 2008 präsentiere Sony mit dem PRS-505 den ersten ebook Reader in Deutschland. Doch seit dem PRS-505 hat sich einiges getan. Mittlerweile produziert Sony mit der Touch- und Pocket Edition zwei Produktreihen, die jeweils mehrere Generationen durchlaufen haben.
Angefangen hat alles, wie bereits erwähnt, mit dem PRS-505. Er hat, wie alle seine Nachfolger dieser Serie, ein 6 Zoll Display. Der gesamte
Speicherplatz beträgt 256 MB, wovon allerdings nur 192 MB beschreibbar sind, was etwa 160 Büchern entspricht. Sein Nachfolger war der PRS-700. Dieser hat, namensgebend für seine Reihe, erstmals ein Touchscreen und verfügt über eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Auch der Speicher ist auf 420 MB ordentlich aufgerüstet worden.
Über den PRS-600 Touch ging es schließlich zur aktuellen Version, den PRS-650 Touch. Ausgestattet mit einem E Ink® Pearl-Display ist er in der Lage, ein noch besseres Bild zu zeigen. Nicht zuletzt, weil es nun möglich ist, 16 statt 8 Graustufen darzustellen. Da dieses Display auf der Technologie des elektronischen Papiers basiert, ist lesen auch bei starker Sonneneinstrahlung kein Problem. Der eReader unterstützt eine Vielzahl von Formaten, insbesondere EPUB, das wohl im Moment am meisten verbreitete. Doch auch PDF-, Text-, BBeB- und Worddateien sind für den PRS-650 Touch kein Problem. Mit 1,4 GB wurde der Speicher erneut erweitert und bietet nun Platz für über 1000 Bücher. Neben dem Büchern lesen kann man auch Bilder betrachten, wenn auch nur in Schwarz/weiß, und Musik hören, solange diese im MP3- oder AAC-Format und unverschlüsselt sind.
Der kleine Bruder der Touch-Reihe ist die Pocket-Reihe. Seit 2009 gibt es von Sony auch eBooks im Taschenbuchformat, mit einer Bildschirmdiagonale von 5 Zoll. Beim ersten Modell, dem PRS-300 Pocket, verzichtet Sony auf einen Touchscreen und die Audiowiedergabe. Der beschreibbare Speicher ist auf 440 MB begrenzt und nicht erweiterbar. Seit 2010 steht nun der PRS-350 Pocket in den Läden. Er verfügt, wie sein großer Bruder, über ein Pearl-Display mit Touchscreen-Technologie. Außerdem ist er im Stande, dieselben Formate abzuspielen. Der Speicher wurde auf 1,4 GB aufgestockt, wobei eine Erweiterung wiederrum nicht möglich ist. Erneut verzichtet wurde zudem auf eine Audioausgabe.
Zudem haben die aktuellsten Versionen der beiden Reihen integrierte Wörterbücher in zwölf Sprachen. Einfach zwei Mal auf das unbekannte Wort klicken und man erhält eine Übersetzung des Begriffs.
Das aktuellste Top-Modell von Sony ist der PRS-T1 Reader Wi-Fi.



