eBook Reader

eBook Reader oder auf deutsch Lesegeräte für elektronische Bücher sind kleine tragbare Geräte, die digitale Inhalte speichern und darstellen können.

Welche Arten von eBook Readern gibt es?

Dass Ebook Reader das Buch digitalisieren sollen und man der Gefahr, schmerzhafte Schnittwunden beim umblättern durch heimtückische Seiten Papier entgehen kann, dürfte jedem klar sein, der länger als drei Sekunden über das Thema nachdenkt. Doch nicht jeder Reader ist dem anderen gleich. Es gibt verschiedene Arten von Readern, die sich aufgrund ihrer Eigenschaften mehr oder weniger für den Benutzer eignen.

Fangen wir mit den Mini eReadern an. Dass diese in der Regel kleiner ausfallen als ihre Kollegen, sollte nur die wenigsten überraschen. Doch auch auf einem 5-Zoll-Display lässt es sich ganz gut lesen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die mini eReader lassen sich leicht verstauen, passen in jede Hosentasche und ersparen die Anwesenheit weiterer Taschen. Ideal für die ein oder andere längere Reise. Auch nicht ganz unwichtig: Selbst der Preis ist mini, jedenfalls im Vergleich zu anderen Readern. Zu empfehlen sind der Sony PRS 350 Pocket und der Hanvon Wise N518.

Kommen wir zu den Standard eReadern. Hier etwas Allgemeines zu sagen fällt schwer, denn die Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten sind immens. Die Größe des Displays bspw beläuft sich bei all diesen Readern auf 6 Zoll. Doch das ist auch schon alles, was die Geräte dieser Kategorie miteinander verbindet. Bislang haben sich nur wenige Standards durchgesetzt und die Angebote der Hersteller variieren stark. Touchscreen, oder lieber doch nicht? Welche Formate werden unterstützt? Wie sieht es mit Akku- und Speicherkapazität aus? Auf alle diese Fragen wurde noch keine einhellige Meinung gefunden. Sicher kann man sich jedoch sein, mit einem Standard eReader entspannt und konfortabel die Bücher seiner Wahl lesen zu können. Die beliebteste Standard eReader sind der Amazon Kindle, der Acer LumiRead und der Thalia Oyo.

Wem der Standard einfach nicht gut genug ist und wer seinen Reader auch beruflich nutzen will, der sollte zu einem Profi eReader greifen. Wer es sich also leisten kann ein paar Euros mehr über die Ladentheke springen zu lassen, kann sich auf mobilen Internetzugang, Software zur Terminplanung und umfangreiche Textbearbeitungsfunktionen freuen. Das ist nämlich standardmäßig bei Geräten dieser Kategorie vorhanden. Zudem ist das Display wesentlich größer und eignet sich deshalb besser zum Lesen von eZeitungen. Mit einem Profi eReader stehen einem so viele Funktionen zur Verfügung, dass das normale lesen von eBooks fast schon in Vergessenheit gerät. Die Spitzengeräte dieser Kategorie sind der Amazon Kindle DX und das Pocketbook 903.

Die neuste Entwicklung in Sachen eBook Readern ist der eBook Player. Das auffälligste an diesen Geräten ist das LC-Display. Während die anderen Geräte über ein eInk-Display verfügen, dass das Lesen dank der Technik des elektronischen Papiers deutlich angenehmer macht, allerdings nur verschiedene Graustufen darstellen kann, kann der eBook Player auch Farben darstellen und eignet sich somit auch für das Abspielen von Filmen und Videos. Der absolute Spitzenreiter dieser Kategorie ist der Archos 70b eReader.

Doch die Konkurrenz der eBook Reader kommt nicht nur aus den eigenen Reihen. Es kommen immer mehr Smartphones und Tablet PCs mit ständig wachsenden Funktionen auf den Markt. Für das IPhone und alle Android Handys gibt es bereits verschiedene Apps die das Lesen von eBooks ermöglichen, beim IPad sieht das natürlich nicht anders aus. Der Vorteil liegt auf der Hand: Man hat ein Gerät, mit dem man gleiche mehrere Funktionen ausführen kann und nicht bloß auf eBooks beschränkt ist. Mehr Funktionen heißt aber auch einen deutlich teureren Preis. Zudem gibt es weitere Nachteile gegenüber den herkömmlichen Readern. Da ist zum einen das TFT bzw. LCD Farbdisplay. Was sich zunächst zwar gut anhört, ist für stundenlanges lesen nicht von Vorteil. Ein eInk Display ohne Hintergrundbeleuchtung ist für die Augen wesentlich angenehmer. Außerdem wird man bei hoher Sonneneinstrahlung mit einem Farbdisplay Probleme bekommen, überhaupt noch etwas zu erkennen, was bei eBook Readern nicht der Fall ist. Zu guter Letzt ist da noch die Akkulaufzeit. Während bei den meisten Tablets bei intensiver Nutzung nach ca. vier Stunden die Lichter ausgehen, halten eBook Reader oft mehrere Tage, ohne ein Ladegerät zu sehen. Wer also wirklich ein Gerät sucht, mit dem man primär eBooks lesen will, sollte zu einem der oben beschriebenen Geräte greifen. Wer aber ein bloß hin und wieder mal ein Buch lesen möchte und ansonsten lieber mobil im Internet surft oder sich an verschiedenen Apps erfreuen möchte, tut sich mit einem Smartphone der neusten Generation oder einem Tablet PC sicher eher einen Gefallen.

Technischer und konkreter wirds bei unserem Vergleich der beliebtestenen eReader.

Hier stellen wir Ihnen einige vor:

 

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